Aufstiegs-BAföG (ehem. Meister-BAföG)

 

Aufstiegs-BAföG (ehem. Meister-BAföG)

 

Die beruflichen Fortbildungen geprüfter Aus- und Weiterbildungspädagoge und geprüfter Berufspädagoge können mit dem Aufstiegs-BAföG gefördert werden, da der angestrebte Abschluss über dem Niveau einer Facharbeiter-, Gesellen und Gehilfenabschlusses liegt. Voraussetzung ist natürlich die Zulassung zur Prüfung (siehe Zulassungsvoraussetzungen BP bzw. Zulassungsvoraussetzung AWP). Die Fortbildungen können in Voll- oder Teilzeit, in Fernlehrgängen oder mediengestützt stattfinden, sie müssen aber Stundenumfang von mindestens 400 Unterrichtsstunden umfassen. Förderfähig sind Fortbildungen bei privaten oder öffentlichen Anbietern, welche über eine Zertifizierung zur entsprechenden Qualität-sicherung verfügen. Generell wird eine Aufstiegsfortbildung durch das Aufstiegs-BAföG pro Person gefördert und nicht nur generell die erste Aufstiegsfortbildung. Bei einer bereits selbst finanzierten Aufstiegsfortbildung, z.B. zum geprüften Aus- und Weiterbildungspädagogen, verliert Ihr euren Förderanspruch nicht, wenn ihr anschließend den geprüften Berufspädagogen absolvieren und fördern lassen möchtet.

 

In Ausnahmen werden auch Aufstiegsfortbildungen ein zweites Mal für ein weiteres Fortbil-dungsziel gefördert, und zwar dann, wenn die notwendigen Zulassungsvoraussetzungen für eine zweite Aufstiegsfortbildung erst durch den erfolgreichen Abschluss der ersten Aufstiegs-fortbildung, welche auch schon nach dem Aufstiegs-BAföG gefördert wurde, erfüllt werden.

 

Beantragt und gewährt werden können weiterhin zinsgünstige Darlehen und Zuschüsse zu Lehrgangs- und Prüfungsgebühren. Teilnehmer von Vollzeitlehrgängen erhalten zudem Zuschüsse und Darlehen für ihren Lebensunterhalt. Ebenfalls kann von Alleinerziehenden ein Kinderbetreuungszuschlag beantragt werden. Gewährte Zuschüsse sind nicht rückzahlungspflichtig und die zinsgünstigen Darlehen können das Kreditinstitut für Wiederaufbau (KfW)beantragt und abgerufen werden. Das Verhältnis der Zuschuss- und darlehensanteile richtet sich nach Maßnahmenkosten und dem Unterhaltsbedarf und liegt derzeit bei 40% Zuschussanteile und 60% Darlehen (Stand 01/2018).

 

Wurde über die KfW ein zinsgünstiges Darlehen aufgenommen und der Darlehensnehmer schließt seine Fortbildung nachweislich mit bestandener Prüfung erfolgreich ab, so kann er nach Vorlage seines Prüfungszeugnisses bei der KfW einen Erlass seines aufgenommenen Darlehens in Höhe von 40% beantragen. Einen unverbindlichen, formfreien Musterantrag findet ihr hier:

Download
Formfreier KfW-Antrag auf Teilerlass
Formfreier KfW-Antrag auf Teilerlass.pdf
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Bei eurem am Wohnort zuständigen Amt für Aufstiegsförderung könnt Ihr mit Euren Ansprechpartnern in Verbindung treten und auch gleich die Beantragung vornehmen.

 

Weitere Infos unter https://www.aufstiegs-bafoeg.de/index.html

 

Das aktuelle Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG) findet ihr unter https://www.aufstiegs-bafoeg.de/de/das-gesetz-60.html

 

Antragsformulare unter https://www.aufstiegs-bafoeg.de/de/antragsformulare-1702.html

 

Förderrechner unter https://www.aufstiegs-bafoeg.de/de/foerderrechner-1708.html

 

Onlineantrag unter https://www.aufstiegs-bafoeg.de/de/antrag-online-stellen-1709.html

 

Kostenlose Rufnummer: 0800 / 622 36 34


Haben die Informationen Dir nicht ausgereicht und oder Du hast weitere Fragen??

 

Dann schreib uns einfach eine E- Mail an: kontakt@bp-awp.de


Erfahrungsberichte


Erfahrungsbericht von Adina ...

 

"Ich habe die Aufstiegsfortbildung während meiner Elternzeit absolviert. Da es sich hierbei um das dritte Jahr meiner Elternzeit handelte, bezog ich kein Elterngeld mehr. Und musste mir und meiner Familie somit die „Auszeit“ ansparen. Kurz vor Kursbeginn habe ich erfahren, dass ich Zuschüsse für meine Aufstiegsfortbildung beantragen kann. Gesagt getan. Noch während der Kurs startete beantragte ich damals noch Meister-BAföG, mit Erfolg. Ich habe Zuschüsse zum Lebensunterhalt und Kursgebühr erhalten. Nach bestandener Abschlussprüfung beantragte ich noch eine Minderung des Darlehnes. Alles in allem, haben meine Familie und ich das Jahr besser und mit weniger Verzicht überstanden und sogar, nach dem ganzen Lern- und Prüfungs- Stress in den Urlaub fahren können."