Erfahrungsberichte


Hier freuen wir uns über Erfahrungsberichte von Teilnehmern, die an Vorbereitungslehrgängen und Prüfungen zum Aus- und Weiterbildungspädagogen sowie zum Berufspädagogen teilgenommen haben. Hier könnt ihr mit uns und anderen Teilnehmern eure Erfahrungen teilen. Aber auch Erfahrungen mit anderen Fortbildungen, welche im pädagogischen Zusammenhang stehen, können hier geteilt werden.

 

Schickt uns einfach eure Meinung zu und wir werden diese dann hier einstellen.


Erfahrungsbericht zur Unterstützung durch den Verein BP-AWP e.V.

Im Mai 2018 habe ich mich entschieden, geprüfte Berufspädagogin zu werden mit noch undeutlichen Vorstellungen, was ich beruflich damit anfangen werde. Ich habe mich bei einem Bildungsträger angemeldet, der sowohl Virtuellen- als auch Präsensunterricht angeboten hat und dessen Kurs auch schlussendlich zustande kam.

 

Die Inhalte, sowie die Methodik und Didaktik haben mich fasziniert und selbstgesteuertes und selbstentdeckendes Lernen wurde zu einer meiner Leidenschaften. Die Entscheidung, Berufspädagogin zu werden, war die Richtige. In trägerinternen Peergroups habe ich mich auf die Prüfungen Herbst 2019 nach nur 15 Monaten vorbereitet. Der Bildungsträger hatte bis dahin stets 24 Monate empfohlen.

 

Kurz vor den schriftlichen Prüfungen reichte mir meine trägerinterne Peergroup nicht mehr aus und ich habe nach weiteren Austauschkontakten für und mit Berufspädagogen gesucht. Diesen fand ich schnell nach einem Skype Abend bei Verein „BP-AWP e.V.“, den ich per Zufall auf Xing entdeckt habe.
Nico hat mich als Lernprozessbegleiter während der Vorbereitungen auf die schriftlichen Prüfungen begleitet und supportet. Er hat mir meine Angst und Unsicherheiten genommen und mir Sicherheit für die Prüfungstage gegeben, denn das Thema „Prüfungsangst“ steckte auch in mir. Der Austausch mit ihm hat mir zudem eine andere Perspektive auf die fachlichen Inhalte eröffnet und dazu beigetragen, dass ich die schriftlichen Prüfungen erfolgreich absolviert habe. Danke dafür.

 

Als es zu dem Prüfungsbereich „Projektarbeit“ und „Präsentation“ kam, hatte ich bereits weitere, tolle Kontakte und Austauschmöglichkeiten im Verein, in welchem ich dann seit dem auch Mitglied bin. Sei es bei der Themenfindung für die Projektarbeit, das „mal gegenlesen“ der Projektarbeit, einen lockeren fachlichen Austausch oder einfach nur ein Brainstorming … es war immer jemand für mich da. Die Begleitung und Unterstützung vom und im Verein war und ist stets lösungsorientiert, konstruktiv und unkompliziert. Die Vielfältigkeit, die verschiedenen Sichtweisen, die unterschiedlichen Erfahrungen und Arbeitsfelder und die Unkompliziertheit der Vereinsmitglieder haben auch dieses Mal dazu beigetragen, dass ich schlussendlich den „geprüften Berufspädagogen“ mit Erfolg absolviert habe.

 

Im Nachgang möchte ich die Begleitung und Betreuung aus dem Verein während meiner Qualifizierungsphase nicht missen. Ich freue mich auf weitere, tolle und anregende Gespräche mit den Mitgliedern in unserem Verein.

 

 

Moers im Juni 2020

 

Bianca Bergmann

Geprüfte Berufspädagogin IHK

Trainerin und Coach für die berufliche Weiterbildung

AEVO-Ausbilderin


Erfahrungsbericht zum Thema BP-AWP Deutschland e.V.

In Deutschland gibt es ca. 600.000 Vereine und es existiert das Sprichwort, dass wenn sieben Deutsche zusammenkommen, diese einen Verein gründen. Ich staunte nicht schlecht, als ich in den Weiten des Internets einen Verein für die Aufstiegsfortbildungen der BP's und AWP's fand. Was es nicht alles gibt…

 

Ich entschied mich für einen Fernbildungsträger zur Kursvorbereitung. Einen der einem den Lernstoff in 50 Lernheften vermittelt und deren Aufgaben man an seinen Fernlehrer einschickt. Das ist eine Super Methode, wenn man auf einer reinen Wissens-basierten Ebene arbeitet. Aber der Geprüfte Berufspädagoge ist viel mehr – es ist eine Symbiose aus pädagogisch-betriebswirtschaftlichem Fachwissen, handlungsorientierten Lösungsansätzen und einem Blick für das Besondere an einer Lernsituation. Wer mitzählt, mein Bildungsträger erfüllt lediglich ein von drei Kriterien. Wer sich mit der Prüfungs-skalierung der „zuständigen Stellen“ auskennt, der weiß, dass 50% für die letzte ausreichend passen. Aber 33% eben nicht.

 

Um Inputs, Kontakte und mehr zu bekommen, trat ich dem Verein bei – und bin begeistert. Lernende und Lehrende aus vielen verschiedenen Bereichen, Fächern mit viel Lebens-erfahrung, Mentoren und Dozent_innen, Prüfende und Erfahrene – davon profitiert, wer sich diesem Verein anschließt.

 

Ich habe meine 50 Studienhefte komplett durchgearbeitet und alle Lerneinheiten zu meinem Fernlehrer abgeschickt. Zur optimalen Prüfungsvorbereitung tausche ich mich mit den Vereinsmitgliedern aus ... das Ziel ist das erfolgreiche Bestehen der Prüfung im Herbst 2020.

 

Daher überlegt nicht zu lange – hört auf euer Herz und tretet bei. Es lohnt sich.

 

Herzliche Grüße von René, Frankfurt/Main

Großhandelskaufmann (IHK)

Diplom-Betriebswirt (DH)

Mitglied im Prüfungsausschuss Kaufleute für Büromanagement (IHK)


Hallo liebe BP- und AWP-Community,

 

ich bin Markus B. und möchte Euch gern von einem neuen Online-Kurs berichten.

 

„Experte/Expertin für Medienpädagogik in der Ausbildung“ (oder kurz: EMPA)

 

Der Kurs fing mit einer Präsenzveranstaltung am 30.11.2018 in Rheine an, dort konnten sich die Teilnehmer, die Organisatorin sowie der Lernbegleiter persönlich kennen lernen und austauschen. Jeder Teilnehmer war aufgefordert, einen Laptop oder ein Tablet mitzubringen, um die technischen Voraussetzungen für Online-Konferenzen einzurichten und zu testen. Denn darum ging es vor allem in dem Kurs, neue Medien zu nutzen.

 

Im Verlauf der nächsten fünf Monate wurden unter anderen diese Themen bearbeitet: Mediennutzung, Medienkommunikation, Medienerstellung, Medienrecht und Medien-didaktik. Der gesamte Kurs findet über eine Online-Plattform der statt, die einzelnen Abschnitte werden zeitgesteuert freigegeben, damit alle in etwa auf dem gleichen Lernstand bleiben. Zu jedem Themenkomplex gab es auch ein Webinar, wo sich die Teilnehmer nochmals austauschen und das gelernte reflektieren konnten. In den einzelnen Abschnitten ging es z.B. um die Nutzung von Twitter, Slack, YouTube & Co in der Ausbildung, aber auch darum Lern-Management-Systeme (LMS) kennen zu lernen, geeignete Werkzeuge auszuprobieren wie man beispielsweise selber Audio- oder Video-Aufnahmen im Rahmen der Ausbildung produziert und den Azubis als Lernmedium zur Verfügung stellt. Aber auch der Bereich Datensicherheit, Datenschutz bis hin zum Urheberrecht wurden bearbeitet - gerade in der heutigen Zeit ein nicht zu unterschätzender Punkt. Was ich persönlich spannend fand waren die sogenannten Badges, also eine Belohnung aus dem Bereich Gamification für abgeschlossene Aufgaben. Nur wer genügend Auszeichnungen erhalten hat konnte den Abschluss erlangen, was ich im Kontext der beruflichen Ausbildung einen sehr interessanten Ansatz für die Förderung der Motivation und Durchhaltekraft bei Auszubildenden finde. Am Ende der fünf Monate Online-Kurs fand am 03.05.2019 in Rheine die Abschlussveranstaltung statt, es sollte aus den Inhalten der gelernten Module eine eigenständige Projektarbeit erstellt und den anderen Teilnehmern präsentiert werden. Auch das war noch mal eine gute Gelegenheit zum Austausch und andere Inspirationen mitzunehmen.

 

Mein persönliches Fazit: An einigen Stellen hätte ich mir gewünscht noch etwas tiefer in die Materie einzusteigen, aber das hängt wohl eher von individuellen Vorlieben ab. Ich habe als Projektarbeit die ersten Ansätze einer eigenen LMS-Lösung erarbeitet, welche bald im Unternehmen vorgestellt werden soll. Alleine hätte ich dieses Projekt wahrscheinlich gar nicht erst angefangen, der Kurs hat den richtigen Anschub gegeben, um mal etwas Neues auszuprobieren. Für alle, die die berufliche Ausbildung in ihren Bereichen etwas „digitaler“ gestalten wollen, bietet der Kurs jede Menge Anregungen. Vor allem für die Ausbilder, die noch keine Erfahrungen mit neuen Medien in der Ausbildung haben, kann ich diesen innovativen Kurs weiterempfehlen.

 

Herzliche Grüße Markus B.